Besuch bei der DITIB

März 8, 2009 von Sebastian  
Filed under Allgemein

Zum Internationalen Frauentag traf sich Björn Böhning, Bundestagskandidat im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg-Ost, in der Merkez Moschee in der Wiener Straße in Kreuzberg in den Räumen der türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB). Böhning sprach über die Chancen von Frauen mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt. Er forderte ein Ende von Diskriminierungen. Böhning: „Die gut gebildeten jungen Frauen mit Migrationshintergrund haben eine Ausbildung und einen gleiche Entlohnung wie Männer verdient. Dafür will ich mich weiter einsetzen.“

Kommentare

3 Antworten zu “Besuch bei der DITIB”
  1. T. Peters sagt:

    Wichtiges Thema. Ich glaube aber, gerade bei der Ditib sind leider nicht alle auf dem Kurs, dass Frauen die gleichen Rechte wie Männer haben sollten. Wo sind die klaren Stellungnahmen der Ditib gegen Zwangsehen und Ehrenmorde – sowie gegen Steinigungen von Frauen in islamischen Ländern wegen Verstößen gegen Koran und Scharia? Die Diskriminierung von sexuellen Minderheiten wie z.B. Homosexuellen in islamischen Kulturen/Ländern ist ein weiteres wichtiges Thema – bei dem Ditib merklich wenig sagt.

  2. Andreas Seelig sagt:

    T.Peters bringt es sehr schön auf den Punkt.

    Ich finde es übrigens eine schöne Idee zum internationalen Frauentag
    eine Moschee zu besuchen. Es verrät einen feinen Sinn für abgründigen Humor.
    > „Die gut gebildeten jungen Frauen mit Migrationshintergrund
    > haben eine Ausbildung und eine gleiche Entlohnung wie Männer
    > verdient. Dafür will ich mich weiter einsetzen.“
    An wen ist das gerichtet? An die DITIB, die türkische
    Religionsbehörde? Oder an die Mehrheitsgesellschaft, die Lehrerinnen
    mit Kopftuch ablehnt?
    Was ist eigentlich mit den weniger gut gebildeten
    jungen Frauen mit Migrationshintergrund. Müssen die zu Hause bleiben?

  3. Andreas Seelig sagt:

    T.Peters bringt es sehr schön auf den Punkt.

    Ich finde es übrigens eine schöne Idee zum internationalen Frauentag
    eine Moschee zu besuchen. Es verrät einen feinen Sinn für abgründigen Humor.
    > „Die gut gebildeten jungen Frauen mit Migrationshintergrund
    > haben eine Ausbildung und eine gleiche Entlohnung wie Männer
    > verdient. Dafür will ich mich weiter einsetzen.“
    An wen ist das gerichtet? An die DITIB, die türkische
    Religionsbehörde? Oder an die Mehrheitsgesellschaft, die Lehrerinnen
    mit Kopftuch ablehnt?
    Was ist eigentlich mit den weniger gut gebildeten
    jungen Frauen mit Migrationshintergrund. Müssen die zu Hause bleiben?

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