Björn Böhning verteielt Ostergrüße

April 11, 2009 von Björn  
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ostereier_mainKurz vor den Osterferien verteielte Björn Böhning im Wahlkreis 84 Ostergrüße an die Passanten. Im zusammenhang mit einem landesweiten Aktionstag der SPD zur Abstimmung um Pro Ethik. Berlin ist eine Weltstadt. Hier leben Menschen unterschiedlichster Nationen und Kulturen, Religionen und Weltanschauungen miteinander. Im gemeinsamen Ethikunterricht an der Oberschule wird diese Vielfalt zum Thema: Kinder und Jugendliche werden zum Dialog befähigt, sie finden und entwickeln Gemeinsamkeiten in der Orientierung an Grundwerten unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft. Eine Aufteilung in verschiedene Gruppen je nach Religionszugehörigkeit, wie von der Initiative “Pro Reli” gefordert, würde Jugendlichen die Chance auf diese gemeinsame Erfahrungen nehmen.

Kommentare

2 Antworten zu “Björn Böhning verteielt Ostergrüße”
  1. T. Peters sagt:

    Die aktuelle Organisation des islamischen Religionsunterrichts in Berlin führt dazu, dass wir Islamisten den Zugriff auf Berliner Schüler gewähren – ohne jede staatliche Kontrolle! Dort wird – wie viele Beispiele zeigen – das Gegenteil von Integration betrieben.

    Ein islamischer Religionsunterricht innerhalb des ordentlichen Curriculums und unter staatlicher Kontrolle würde die Chance bieten, gezielt einen europäischen Islam mit Bekenntnis zu unserer Gesellschaft und unserem Staat als Leitbild aufzuzeigen – und dadurch die Integration zu stärken!!

    Gemeinsame Diskussionen aller Schüler zu den Grundlagen unseres Gemeinwesens können immer noch in anderen Fächern wie Politische Weltkunde, Deutsch etc. stattfinden.

    Das heißt, die Einführung von Religionsunterricht als ordentlichem Unterrichtsfach würde mehr Chancen auf Integration bringen und gleichzeitig ungewünschte Desintegration vermeiden!!

    SPD und Linkspartei ist es offenbar aus ideologischen Gründen wichtiger, dass es keinen (katholischen und evangelischen) Unterricht im offiziellen Curriculum gibt, als diesen großen Missstand des islamistischen Religionsunterrichts an Berliner Schulen zu beseitigen.

    Dass das dann auch noch mit dem Argument der vermeintlich besseren Integration verbunden wird, ist mehr als schwach.

  2. Ich bin für den gemeinsamen Ethikunterricht, weil über staatliche Curricula Inhalte und Grundlagen von verschiedenen Religionen und Weltanschauungen vermittelt werden können. Heute werden die Religionsunterrichte natürlich auch unter staatlicher Aufsicht von Klasse 1-7 verpflichtend angeboten. Zudem werden -ebenfalls unter staatlicher Aufsicht – die Unterrichte verschiedener Religionen ab Klasse 7 freiwillig angeboten. Insofern stimmt es nicht, dass an den Schulen der Religionsunterreicht allein von den Religionsgemeinschaften bearbeitet wird.
    Umgekehrt ist es richtig. Sollte sich Pro Reli durchsetzen, würde der Staat weniger Einflussmöglichkeiten auf die Gestaltung des Religionsunterrichts haben, da nun – zumindest potenziell – eine Vielzahl von Religionsgemeinschaften das Recht erhielten, einen Unterricht an die Schulen zu bringen.
    Daher ist ein gemeinsamer Ethikunterricht aus meiner Sicht deutlich integrationsfördernder!

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