Wie weiter in der U8 und darüber hinaus?

Mai 13, 2009 von Sebastian  
Filed under Allgemein

Sabine Bätzing, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung nimmt an der drogenpolitische Rundfahrt „Wie weiter in der U8 und darüber hinaus?“  am Donnerstag, den 14. Mai 2009 10.00-13.00 Uhr teil.
Im Rahmen einer „drogenpolitischen Rundfahrt“ wollen sich die beiden Kandidaten für den Deutschen Bundestag, Dr. Fritz Felgentreu und Björn Böhning, über die Drogen- und Suchtproblematik in Neukölln und Kreuzberg informieren und zugleich drogenpolitische Lösungsansätze u.a. mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung erörtern.

Dabei sollen möglichst viele Betroffene zu Wort kommen, ebenso wie Institutionen und Initiativen, die sich um eine Linderung oder Lösung des Suchtproblems bemühen.

„Fahrplan“

10.00 Uhr S/U-Bhf. Hermannstraße Gespräch mit Confamilia (Frau Kienzler) Beratungs- und Behandlungsstelle für Suchtmittelabhängige und deren Angehörige

Confamilia bietet Beratung für Menschen mit Suchtproblemen und deren Angehörige und PartnerInnen. Sie bietet eine Vermittlung in Entzugseinrichtungen oder die Vermittlung von Therapieplätzen. Zugleich übernimmt Confamilia eine aufsuchende Arbeit in Berliner Justizvollzugsanstalten und Krankenhäusern und setzt auf therapeutische Gespräche für Familien und Paare. Confamilia ist zuständig für den Bezirk Neukölln. 10.30 Uhr U-Bhf. Leinestraße Quartiersmanagement Schillerpromenade (Fr. Schmiedeknecht) 11.00 U-Bhf. Boddinstraße BVG (Frau Husner)

11.30 U-Bhf. Hermannplatz

Gespräch mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing, MdB Fritz Felgentreu und Björn Böhning diskutieren mit Sabine Bätzing die Drogenpolitik der Bundesregierung, Initiativen gegen Drogenkonsum und aktuelle Ergebnisse des Drogen- und Suchtberichts 2009. Themen: Welches sind die zentralen Ergebnisse des Drogen- und Suchtberichts 2009? Was tut die Bundesregierung, um den Drogenkonsum in Deutschland einzudämmen? Was kann getan werden, um Süchtigen einen Weg aus ihrer Krankheit aufzuzeigen?

12.30 U-Bhf. Kottbusser Tor Gespräch mit Fixpunkt e.V. (Frau Leicht)

Fixpunkt e.V. ist Träger von Projekten der Gesundheitsförderung und Suchthilfe mit dem Schwerpunkt „Infektionsprophylaxe“. Fixpunkt betreibt einen Drogenkonsumraum in der Dresdner Straße 15, der eine Kündigung erhalten hat und dringend neue Räumlichkeiten für seine Arbeit am Kottbusser Tor benötigt. „SKA – Streetwork-Koordination-Akzeptanz“ – ist ein Kontaktladen mit integriertem Konsumraum für drogenabhängige Menschen, die in erster Linie illegale und sog. harte Drogen konsumieren. Das Angebot richtet sich an illegale DrogengebraucherInnen, insbesondere intravenöse KonsumentInnen von Heroin und Kokain, und Substituierte mit problematischem Beikonsum. Die meisten BesucherInnen und KlientInnen der SKA haben einen Migrationshintergrund.

13.00 Uhr U-Bhf. Moritzplatz

Kommentare

3 Antworten zu “Wie weiter in der U8 und darüber hinaus?”
  1. Christian sagt:

    Sehr spannende Idee, das Thema entlang der U-Bahn-Linie zu bearbeiten. Was nicht ganz ersichtlich wird: Finden die Gespräche tatsächlich in der U-Bahn bzw. im U-Bahnhof statt?

  2. Kathrin Renn sagt:

    Ich finde es aber schwierig, dass der Pressesprecher sowie ein weiterer Mitarbeiter der Stadtentwicklungssenatorin für Euren Wahlkampf eingespannt werden!
    Zudem frage ich mich, warum Ihr von der SPD nicht endlich dafür sorgt,
    dass ein neuer Drogenkonsumraum geschaffen wird (ist schließlich Landessache), außerdem dürften 140.000 Euro für 2 Drogenkonsumräume in ganz Berlin ja wohl nicht ansatzweise ausreichen…
    Solltet Ihr in dieser Richtung was bewegen, könnte ich mir es ja mal überlegen vielleicht doch mal wieder die Sozen zu wählen…

  3. Kathrin Renn sagt:

    Zusatz: nachdem ich nun den Artikel im Berliner Kurier gelesen habe, werde ich sicher doch nicht SPD wählen…so etwas populistisches…unglaublich…und dann auch noch dem Bezirk die Schuld geben. Ich bin sehr enttäuscht, dass Ihr Euch auf sowas einlasst…mit dem Berliner Kurier auf Junkie-Suche…daran sieht man, dass Ihr es überhaupt nicht ernst meint, denn wenn Ihr schon jemanden aufgrund der Lage krisitieren solltet dann unseren Bürgermeister Wowereit…

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