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	<title>Kommentare zu: Arme Kinder sind häufiger krank &#8211; 13. Kinder- und Jugendbericht veröffentlicht</title>
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	<description>Homepage von Björn Böhning</description>
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		<title>Von: Andreas Seelig</title>
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		<dc:creator>Andreas Seelig</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 20:23:43 +0000</pubDate>
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		<description>Schön dass Sie das Thema Bildung entdeckt haben. Ihre Partei
ist jetzt ca. 7 Jahren in Berlin an der Macht. Und was ist im Bereich
Bildung (Kita, Schulen) geschehen? Fast nur Mist. 
Zeigen Sie mir einen Direktor, eine Kita Erzieherin einen Lehrer, 
der Ihrem Senat ein gutes Zeugnis ausstellt. Von den Eltern ganz
zu schweigen. Bögers Endzeit war sowas wie ein Hoffnungsschimmer.
Aber Zöllner ist eine einzige Zumutung. SenBWF können Sie komplett
abwickeln und die frei werdenden Mittel auf die Kitas, Schulen und Universitäten verteilen. Die Stümperei auf diesem Gebiet ist Atem
beraubend und grenzt schon an Vorsatz. 

Der &quot;Landeselternausschuss Kita&quot; macht eine Umfrage:
(a) Mehr Geld für die frühkindliche Bildung oder 
(b) drei beitragsfreie Kita Jahre
anstatt einem. Die überwältigende Mehrheit der Eltern entschied
sich für (a). Was macht Zöllner?: (b)

Die Welt besteht nicht nur aus Armen, Beladenen, sondern auch
aus Leuten, die arbeiten und Steuern zahlen. 

Wenn Sie über die Ursachen von Armut etwas dazu lernen wollen,
sei Ihnen folgende Lektüre anempfohlen:
http://www.newyorker.com/reporting/2009/05/18/090518fa_fact_lehrer?currentPage=all</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schön dass Sie das Thema Bildung entdeckt haben. Ihre Partei<br />
ist jetzt ca. 7 Jahren in Berlin an der Macht. Und was ist im Bereich<br />
Bildung (Kita, Schulen) geschehen? Fast nur Mist.<br />
Zeigen Sie mir einen Direktor, eine Kita Erzieherin einen Lehrer,<br />
der Ihrem Senat ein gutes Zeugnis ausstellt. Von den Eltern ganz<br />
zu schweigen. Bögers Endzeit war sowas wie ein Hoffnungsschimmer.<br />
Aber Zöllner ist eine einzige Zumutung. SenBWF können Sie komplett<br />
abwickeln und die frei werdenden Mittel auf die Kitas, Schulen und Universitäten verteilen. Die Stümperei auf diesem Gebiet ist Atem<br />
beraubend und grenzt schon an Vorsatz. </p>
<p>Der &#8220;Landeselternausschuss Kita&#8221; macht eine Umfrage:<br />
(a) Mehr Geld für die frühkindliche Bildung oder<br />
(b) drei beitragsfreie Kita Jahre<br />
anstatt einem. Die überwältigende Mehrheit der Eltern entschied<br />
sich für (a). Was macht Zöllner?: (b)</p>
<p>Die Welt besteht nicht nur aus Armen, Beladenen, sondern auch<br />
aus Leuten, die arbeiten und Steuern zahlen. </p>
<p>Wenn Sie über die Ursachen von Armut etwas dazu lernen wollen,<br />
sei Ihnen folgende Lektüre anempfohlen:<br />
<a href="http://www.newyorker.com/reporting/2009/05/18/090518fa_fact_lehrer?currentPage=all" rel="nofollow">http://www.newyorker.com/reporting/2009/05/18/090518fa_fact_lehrer?currentPage=all</a></p>
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		<title>Von: Anne Walter</title>
		<link>http://www.bjoern-boehning.de/2009/06/02/arme-kinder-sind-haufiger-krank-13-kinder-und-jugendbericht-veroffentlicht/comment-page-1/#comment-1593</link>
		<dc:creator>Anne Walter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 22:02:15 +0000</pubDate>
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		<description>Berlin
Enttäuschte Erzieher
Die Erzieherinnen in den Kitas kommen häufig kaum dazu, sich gezielt um einzelne Kinder zu kümmern. Foto: Mike Fröhling
Die Erzieherinnen in den Kitas kommen häufig kaum dazu, sich gezielt um einzelne Kinder zu kümmern.
Weil Kitas nicht mehr Personal bekommen, wird protestiert

Martin Klesmann

Berlin - Die Kindertagesstätten bekommen nun doch nicht mehr Personal. Im neuen Kita-Gesetz, das am Dienstag im Senat besprochen wird, ist das nicht mehr vorgesehen. Das bestätigten Vertreter der Bildungsverwaltung gestern. In ersten Gesetzesentwürfen hatte die Bildungsverwaltung noch einen „Bildungszuschlag“ für die Kitas eingeplant. Zuvor hatten die Fraktionsspitzen von SPD und Linke sogar noch einen „Stufenplan“ unterstützt, der bis zu fünf Prozent mehr Kita-Personal vorsah und stark belastete Leiter von Groß-Kitas von der Gruppenarbeit freistellte. Damit sollte das 2005 beschlossene Berliner Bildungsprogramm besser umgesetzt werden, das die Kinder zu besseren sprachlichen und motorischen Fähigkeiten führen soll.

Grünen-Familienpolitikerin Elfi Jantzen forderte gestern mehr Kita-Personal, damit Erzieherinnen die Kinder besser fördern sowie mögliche Defizite und Entwicklungsschritte dokumentieren können. „Statt die knappen Mittel in bessere Qualität und Förderung der Kinder zu investieren, hält Rot-Rot weiter an der Beitragsfreistellung fest“, sagte Jantzen. Der Senat plant, alle drei Kita-Jahre für Eltern beitragsfrei zu halten. Das letzte Kita-Jahr ist bereits kostenlos, 2010 soll es auch das vorletzte sein und 2011 schließlich auch das erste Kita-Jahr, – allein ein gebührenfreies Jahr kostet das Land etwa 19 Millionen Euro jährlich. Laut SPD-Familienpolitikerin Sandra Scheeres hält ihre Partei dennoch an den Plänen fest.

Die Linke-Fraktion ist hingegen bereits deutlich von der kompletten Kita-Beitragsfreiheit abgerückt. Auf ihrer Haushaltsklausur am vergangenen Sonntag hat die Fraktion beschlossen, diese Ausweitung der Beitragsfreiheit zunächst aufschieben zu wollen. Das bestätigte Linke-Fraktionssprecherin Kathi Seefeld. Vielmehr sollte dieses Geld sowie weitere Haushaltsmittel umgeschichtet werden, um den besseren Betreuungsschlüssel sowie die Kita-Leiter-Freistellung ab 100 Kindern realisieren zu können. Das würde jährlich etwa 51 Millionen Euro zusätzlich kosten. In der Linke-Fraktion heißt es, dass man damit auch den Initiatoren des Kita-Volksbegehrens entgegenkommen könnte.

Das Volksbegehren, das etwa 100 Millionen Euro für die bessere Ausstattung der Berliner Kitas erreichen wollte, war vom Senat nicht zugelassen worden. Dagegen klagen die Initiatoren derzeit vor dem Verfassungsgericht. Am 6. Oktober wird das Urteil erwartet. Dem Vernehmen nach sehen die Richter das Vorgehen des Senats kritisch. Es wäre nämlich eigentlich Sache des Verfassungsgerichts gewesen, über die Zulässigkeit eines Volksbegehrens zu entscheiden, heißt es.

Die Kita-Träger wollen am 22. September nachmittags ihre Kitas geschlossen halten und nur eine Notbetreuung aufrechterhalten. Erzieher, Eltern und Kinder sollen dann an einem Sternmarsch aufs Rote Rathaus teilnehmen, wie das Kitabündnis mitteilte. „Eine weitere Umsetzung des Bildungsprogrammes ist ohne zusätzliches Personal nicht möglich“, so das Bündnis.

Berliner Zeitung, 4.9.2009</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin<br />
Enttäuschte Erzieher<br />
Die Erzieherinnen in den Kitas kommen häufig kaum dazu, sich gezielt um einzelne Kinder zu kümmern. Foto: Mike Fröhling<br />
Die Erzieherinnen in den Kitas kommen häufig kaum dazu, sich gezielt um einzelne Kinder zu kümmern.<br />
Weil Kitas nicht mehr Personal bekommen, wird protestiert</p>
<p>Martin Klesmann</p>
<p>Berlin &#8211; Die Kindertagesstätten bekommen nun doch nicht mehr Personal. Im neuen Kita-Gesetz, das am Dienstag im Senat besprochen wird, ist das nicht mehr vorgesehen. Das bestätigten Vertreter der Bildungsverwaltung gestern. In ersten Gesetzesentwürfen hatte die Bildungsverwaltung noch einen „Bildungszuschlag“ für die Kitas eingeplant. Zuvor hatten die Fraktionsspitzen von SPD und Linke sogar noch einen „Stufenplan“ unterstützt, der bis zu fünf Prozent mehr Kita-Personal vorsah und stark belastete Leiter von Groß-Kitas von der Gruppenarbeit freistellte. Damit sollte das 2005 beschlossene Berliner Bildungsprogramm besser umgesetzt werden, das die Kinder zu besseren sprachlichen und motorischen Fähigkeiten führen soll.</p>
<p>Grünen-Familienpolitikerin Elfi Jantzen forderte gestern mehr Kita-Personal, damit Erzieherinnen die Kinder besser fördern sowie mögliche Defizite und Entwicklungsschritte dokumentieren können. „Statt die knappen Mittel in bessere Qualität und Förderung der Kinder zu investieren, hält Rot-Rot weiter an der Beitragsfreistellung fest“, sagte Jantzen. Der Senat plant, alle drei Kita-Jahre für Eltern beitragsfrei zu halten. Das letzte Kita-Jahr ist bereits kostenlos, 2010 soll es auch das vorletzte sein und 2011 schließlich auch das erste Kita-Jahr, – allein ein gebührenfreies Jahr kostet das Land etwa 19 Millionen Euro jährlich. Laut SPD-Familienpolitikerin Sandra Scheeres hält ihre Partei dennoch an den Plänen fest.</p>
<p>Die Linke-Fraktion ist hingegen bereits deutlich von der kompletten Kita-Beitragsfreiheit abgerückt. Auf ihrer Haushaltsklausur am vergangenen Sonntag hat die Fraktion beschlossen, diese Ausweitung der Beitragsfreiheit zunächst aufschieben zu wollen. Das bestätigte Linke-Fraktionssprecherin Kathi Seefeld. Vielmehr sollte dieses Geld sowie weitere Haushaltsmittel umgeschichtet werden, um den besseren Betreuungsschlüssel sowie die Kita-Leiter-Freistellung ab 100 Kindern realisieren zu können. Das würde jährlich etwa 51 Millionen Euro zusätzlich kosten. In der Linke-Fraktion heißt es, dass man damit auch den Initiatoren des Kita-Volksbegehrens entgegenkommen könnte.</p>
<p>Das Volksbegehren, das etwa 100 Millionen Euro für die bessere Ausstattung der Berliner Kitas erreichen wollte, war vom Senat nicht zugelassen worden. Dagegen klagen die Initiatoren derzeit vor dem Verfassungsgericht. Am 6. Oktober wird das Urteil erwartet. Dem Vernehmen nach sehen die Richter das Vorgehen des Senats kritisch. Es wäre nämlich eigentlich Sache des Verfassungsgerichts gewesen, über die Zulässigkeit eines Volksbegehrens zu entscheiden, heißt es.</p>
<p>Die Kita-Träger wollen am 22. September nachmittags ihre Kitas geschlossen halten und nur eine Notbetreuung aufrechterhalten. Erzieher, Eltern und Kinder sollen dann an einem Sternmarsch aufs Rote Rathaus teilnehmen, wie das Kitabündnis mitteilte. „Eine weitere Umsetzung des Bildungsprogrammes ist ohne zusätzliches Personal nicht möglich“, so das Bündnis.</p>
<p>Berliner Zeitung, 4.9.2009</p>
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