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	<title>Bjoern-Boehning.de &#187; Zeit für Gute Arbeit</title>
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	<description>Homepage von Björn Böhning</description>
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		<title>Gute Arbeit und soziale Sicherheit</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 10:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Zink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit für Gute Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Fraktion vor Ort, in Kreuzberg. Andrea Nahles (MdB) und Mechthild Rawert (MdB) diskutierten unter der Moderation von Björn Böhning mit rund 60 Bürgerinnen und Bürgern im „Tomasa“ in der Villa Kreuzberg über die Wege aus der Finanzkrise und die langfristigen Weichenstellungen in der Arbeitsmarktpolitik.
Die stellvertretende Sprecherin der SPD-Landesgruppe Berlin, Mechthild Rawert, beschrieb eingangs die schwerwiegenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-740" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="bjoern_boehning_2009-07-05_gute_arbeit_kl" src="http://www.bjoern-boehning.de/wp-content/uploads/2009/05/bjoern_boehning_2009-07-05_gute_arbeit_kl.jpg" alt="Andrea Nahles, Björn Böhning, Mechthild Rawert (v.l.)" width="300" height="200" />Fraktion vor Ort, in Kreuzberg. Andrea Nahles (<abbr title="Mitglied des Bundestages">MdB</abbr>) und Mechthild Rawert (<abbr title="Mitglied des Bundestages">MdB</abbr>) diskutierten unter der Moderation von Björn Böhning mit rund 60 Bürgerinnen und Bürgern im „Tomasa“ in der Villa Kreuzberg über die Wege aus der Finanzkrise und die langfristigen Weichenstellungen in der Arbeitsmarktpolitik.</p>
<p>Die stellvertretende Sprecherin der <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">SPD</abbr>-Landesgruppe Berlin, Mechthild Rawert, beschrieb eingangs die schwerwiegenden Folgen der Finanzkrise und erklärte am Beispiel von Mikrokrediten für Klein- und mittelständische Unternehmen, was die SPD bereits jetzt gegen die Krise unternimmt, um Arbeitsplätze zu sichern. Auch die insgesamt 13 Milliarden Euro, die den Kommunen über die beiden Konjunkturpakete zur Verfügung gestellt werden um Kinderbetreuung, Schulen, Sporthallen, Verkehrsprojekte, Krankenhäuser, Städtebau und das Internet auszubauen und so nachhaltige Investitionen zu fördern und Beschäftigung zu sichern, wurden von ihr angesprochen.</p>
<p>Andrea Nahles schilderte dem Publikum noch einmal die Ursachen der Finanzkrise. Mit einem <em>„Cocktail der ungenießbar ist“</em> beschrieb sie billiges Geld der Notenbanken, die Gier nach Rendite, die Verbriefung von Krediten und den Interessenkonflikt von Rating-Agenturen, der sich aus einem zu engen Verhältnis zu den Banken ergibt und zu absurden Risiko-Bewertungen führte und somit den Nährboden für Spekulationen bildete. Hier forderte die Sprecherin der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales 3 Punkte für einen solidarischen Lastenausgleich und verwies damit auf den Entwurf des <a title="zum Regierungsprogram der SPD" href="http://www.frankwaltersteinmeier.de/_media/pdf/Entwurf_Regierungsprogramm.pdf">Regierungsprogrammes</a>:</p>
<ul>
<li>Eine Börsenumsatzsteuer</li>
<li>Das Trockenlegen von Steueroasen, das Stopfen von Steuerschlupflöchern und die Bekämpfung von Steuerhinterziehung.</li>
<li>Die Anhebung des Spitzensteuerstatzes als Bildungs-Soli.</li>
</ul>
<p>Diese Instrumente sollen zum einen für eine Entschleunigung von Spekulationen führen, aber auch dafür Sorge tragen, dass die Urheber der Krise ihren Teil dazu beitragen, diese wieder zu überwinden.</p>
<p><strong>Ausbildung und Beschäftigung sichern</strong></p>
<p>Sinkende Schülerzahlen und die damit verbundenen sinkenden Abgängerzahlen werden in den nächsten Jahren zu einem Fachkräftemangel führen, verstärkt wird dieser Effekt durch den demografischen Wandel. Daher ist es auch jetzt in der Krise von entscheidender Bedeutung die betrieblichen Ausbildungszahlen mindestens aufrecht zu erhalten.</p>
<p>Dass die „Pflänzchen in der Krise nicht verloren gehen und nicht niedergetrampelt werden“ ist Björn Böhning besonders wichtig, denn die in den letzten Jahren aufblühende Kreativwirtschaft in seinem Wahlkreis hat nur selten mehrere hundert Angestellte, gleiches gilt für die Gastronomie-Betriebe. Auch Mechthild Rawert berichtete, dass in ihrem Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg bereits einige Unternehmen, die über Jahrzehnte bei einer Bank Kunde sind, plötzlich Probleme haben, um an eher kleinere Investitionskredite zu gelangen. Auch ihr ist besonders wichtig Unternehmenscluster zu stützen, um Standorte zu erhalten und Dominoeffekte zu vermeiden.</p>
<p>Andrea Nahles griff den Punkt der Investitionskredite aus staatlicher Sicht auf und kam damit auf die Schuldenbremse zu sprechen. Dass die <em>„Schuldenbremse das falscheste Instrument“</em> ist, führte nicht nur unter den Gästen zum spontanen Applaus, sondern wurde auch detailliert und genau erklärt, so dürfe man sich zum einem die Handlungsspielräume nicht selbst nehmen. Eine Schuldenbremse berücksichtigt außerdem nicht den Zweck und Nutzen einer Investition. So kann eine kreditfinanzierte Staatsinvestition langfristig beispielsweise Kosten sparen oder ganz neue Wirtschaftsfelder erschließen.</p>
<p><strong>Die SPD wird Gute Arbeit in Krise nicht vergessen</strong></p>
<p>Das die SPD die Forderungen aus dem Programm „Gute Arbeit“ wie Mindestlöhne, gleicher Lohn für gleiche Arbeit (beinhaltet Geschlechtergerechtigkeit, Leiharbeit, Ost-West-Tarife) und betrieblicher Mitbestimmung wegen der Wirtschaftskrise nicht aufgeben oder hinten anstellen wird machten alle drei klar.</p>
<p>Am Beispiel des Umbaus der Arbeitslosenversicherung zu einer Arbeitsversicherung, welche dann unter anderem einen Rechtsanspruch auf Weiterbildung hätte, erklärte Andrea Nahles, dass <em>„gute Bildung und gute Arbeit für die SPD zusammengehört“</em> und <em>„Qualifizieren statt entlassen“</em> der Grundsatz sein muss. Jedoch befürchtet sie, dass das Zeitfenster, um grundsätzliche Fragen unseres Wirtschaftssystems zu klären und neue Regeln in diesem Wirtschaftsmodell zu etablieren, nur kurz offen stehen wird. Applaus gab es für die Zwischenbemerkung, dass es wohl das schlimmste wäre, wenn Schwarz/Gelb, deren Ideologie die Krise heraufbeschworen hat, Ende 2009 das Fenster schließen könne.</p>
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		<title>Ich kämpfe für gute Arbeit</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 12:57:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Arbeitsmarktprojekte]]></category>
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		<description><![CDATA[Menschenwürdige Arbeit ist ein Grundrecht. Jeder soll von seiner Arbeit leben können. Deshalb muss gute Arbeit existenzsichernd sein – es kann nicht sein, dass man bei einem Vollzeitjob auf ergänzende Sozialleistungen angewiesen ist! Deswegen mache ich mich für flächendeckende gesetzliche Mindestlöhne stark. Auch die Ausbeutung von Praktikanten muss ein Ende haben. Seit längerem setze ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschenwürdige Arbeit ist ein Grundrecht. Jeder soll von seiner Arbeit leben können. Deshalb muss gute Arbeit existenzsichernd sein – es kann nicht sein, dass man bei einem Vollzeitjob auf ergänzende Sozialleistungen angewiesen ist! Deswegen mache ich mich für flächendeckende gesetzliche Mindestlöhne stark. Auch die Ausbeutung von Praktikanten muss ein Ende haben. Seit längerem setze ich mich für faire Regeln und eine Mindestvergütung für Praktika ein.</p>
<p>Im Angesicht des drohenden wirtschaftlichen Abschwungs fürchten viele Menschen um ihren Arbeitsplatz. Die aktuelle Krise ist aber auch eine Chance – mit dem Konjunkturpaket II können die Bezirke mit Investitionen in die bauliche, soziale und ökologische Infrastruktur unserer Städte nicht nur Arbeitsplätze schaffen, sondern auch direkt die Lebensqualität vor Ort verbessern. Ich setze mich dafür ein, dass die vorhandenen Gelder schnell an den Schulen und Kitas in Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg ankommen!</p>
<p>In unserem Bezirk gibt es viele kleine und mittelständische Unternehmen und das Handwerk, die ein wichtiger Pfeiler der Wirtschaft sind. Allerdings sind die Hürden für viele kleine Unternehmen zu groß, um Personal einzustellen. Ich setze mich für die Entlastung kleiner Unternehmen ein, die Arbeitsplätze schaffen. Gleichzeitig müssen Selbstständige vor Ausbeutung geschützt werden. Ich kämpfe für den Erhalt der Künstlersozialversicherung und eine Bürgerversicherung, bei der alle ausreichend abgesichert sind. Gerade die Medien- und Kreativwirtschaft in unserem Wahlkreis würde davon besonders profitieren.</p>
<p>Gute Arbeit heißt aber auch Chancen für wirklich alle zu schaffen. Deshalb brauchen wir öffentlich geförderte Beschäftigung. Diese sollte langfristig angelegt sein und allen Arbeitssuchenden offen stehen – kurzfristige Arbeitsmarktprojekte helfen nicht weiter. Damit soll gesellschaftlich sinnvolle Arbeit geschaffen werden, zum Beispiel Integrationslotsen an unseren Schulen.</p>
<p>Wer arbeitslos wird, muss beruflich schnell wieder Tritt fassen. Der Staat sollte dabei jede mögliche Unterstützung bieten. Dazu gehört, dass in den Jobcentern und Arbeitsagenturen umgedacht, und der Zugang zu beruflicher Weiterbildungen erleichtert wird. Es muss zu jedem Zeitpunkt im Leben möglich sein, noch einmal von vorne anzufangen- gerade weil wir immer länger arbeiten werden. Ich kämpfe dafür, dass niemand abgeschrieben wird!</p>
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